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August 12 2010

Bund oder Länder: wer verwaltet künftig die Lehrer?

Landeshauptmann Pröll will alle seine Lehrer und Lehrerinnen künftig selbst verwalten – logisch, da geht es um viel Macht und Geld. Bundeskanzler Pröll und sein Vize Faymann warten angeblich auf einen Vorschlag der Länderkammer – hier scheint keine Entscheidung gefallen zu sein. Doch bevor die Regierung diese Frage entscheidet, sollte eine übergeordnete bereits gefallen sein: Kommt eine Verwaltungsreform und welches Ziel sollte diese verfolgen? 

Personalentscheidungen dort, wo der Schulkunde sitzt

Bisher wurde auf Bundesebene diskutiert, die Verwaltung der Lehrer auf Bundesebene zu verschieben. Das mag zentralistisch klingen, aber Österreich ist zu klein, um sich neun Lehrerverwaltungen zu leisten. Darüber hinaus kann man dem Zentralismus entgegenwirken, indem Schuldirektorinnen und –direktoren künftig  vor Ort Personalentscheidungen treffen.

Evaluierungen durch Eltern und Schüler könnten sowohl dem direkten Vorgesetzten – also den Direktorinnen und Direktoren, als auch der zentralen Schulverwaltung ein Bild über die Zufriedenheit der “Schulkunden” liefern.

Wer die Landesregierungen im Zuge einer Verwaltungsreform abschaffen und so Kosten sparen will, würde hier klar für eine Bundesverwaltung entscheiden.

Zu diesem Thema passt auch folgender Aritikel:

Wie viel Verwaltung ist zu viel?

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl