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Über Leistung, öffentliche und private Schulen

Ira Shanker

Ira Shanker

Das staatliche Schulsystem und seine Mängel: Lese- und Rechenschwächen bei Lehrstellensuchenden, schlechtes Abschneiden bei PISA-Studien und eine völlige Blockade bei Reformen. Ist der Staat noch immer der beste Produzent der Bildung? Interessant zu diesem Thema: eine Studie zeigt, dass Länder mit hohem Privatschulanteil im Rahmen der Pisa-Studie erfolgreicher sind.

 

Freie Wahl für Eltern und Schulträger

In Berlin ist man in der Debatte rund um das Bildungssystem schon einen ganzen Schritt weiter. Nach erfolgreicher Privatisierung der Kindergärten (von den Kindergartenplätzen sind nur noch ein Drittel in öffentlicher Hand) gibt es bereits erste Schulen, die von freien Trägern betrieben werden.

Der finanzielle Status der Eltern soll dabei nicht entscheiden: kein Schuldgeld ist die Forderung, der Staat soll in Form von Bildungsgutscheinen zahlen.

Damit ist einerseits die freie Wahlmöglichkeit für alle Eltern – abseits der finanziellen Möglichkeiten – gegeben, andererseits können sich Träger auf Nischen wie soziale Brennpunkte spezialisieren. Eines sollen Privatschulen nicht können: sich die Schüler aussuchen.

Wettbewerb steigert Lernleistung

Eine positive Auswirkung hat der Wettbewerb zwischen öffentlichen und privaten Schulen laut Studienautoren auf die Schulleistungen. Die Studie, die auf Basis der Pisa-Daten erfolgte, zeigt, dass ein hoher Privatschulanteil in einem Land als positiver Faktor für den Lernerfolg gesehen werden kann.

Da Privatschulen im Wettbewerb stehen und sich um die Schüler bemühen müssen, ändert sich auch das Verhalten öffentlicher Schulen. Der Schüler entwickelt sich in beiden Schultypen mehr und mehr zum Kunden.

Lehrer als Angestellte

Die Lehrer sind an deutschen Privatschulen normale Angestellte der Schulen, die selbst über die Auswahl und Einstellung ihrer Mitarbeiter entscheiden.

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