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Wiener Schikane – LIF braucht 1800 gelbe und weiße U-Erklärungen

post-imageAuch wenn die Farbe gelb durchaus fürs LIF steht – vorgeschriebene Farben für Unterstützungserklärungen erhöhen die Fehlerwahrscheinlichkeit. Damit will Bürgermeister Häupl & Co. wohl das einfache Aussenden der Formulare über Facebook und e-mail verhindern und das LIF mit dieser bürokratischen Hürde beschäftigen.

Redaktion: Wie kann man eine Unterstützungserklärung abgeben?

Angelika Mlinar: Unterstützungserklärungen für die Wien-Wahl am 10. Oktober können mit einem Ausweis beim Magistratsbeamten in jedem Bezirk oder beim Notar abgegeben werden. Dafür ist ein Hauptwohnsitz in Wien mit Stichtag 10. August 2010 notwendig.  Genauere Informationen findet man auf unserer Wiener Webseite. Wir haben auch extra einen Folder mit den korrekten Formularen drucken lassen. Diesen kann man bei uns anfordern.

Redaktion: Wieviel Unterschriften braucht das LIF?

Angelika Mlinar: Für die Gemeinderatswahl 100 x 18, für die Bezirksvertretungswahl 23 x 50.

Redaktion: Was hat es mit der gelben Unterstützungserklärung auf sich?

Angelika Mlinar: In der letzten Gemeinderatssitzung haben die Rathausparteien die Bedingungen für neue Parteien verschärft. Die gelbe Unterstützungserklärung ist eines der Pommons – denn wird die Farbe nicht eingehalten, ist die Unterschrift ungültig. Noch nie war die Wahlordnung so kompliziert.

Redaktion:  Kann man die Unterstützungserklärung auch per Internet ans Magistrat schicken?

Angelika Mlinar: Nein, der technologische Fortschritt ist bei Häupl noch nicht angekommen. Schade, in einer modernen Stadt sollte der Einsatz des Internets völlig normal sein. So müssen wir jetzt 1800 Wienerinnen und Wiener aufs Magistrat bitten, ihre Unterschrift für unsere Kandidatur abzugeben.

Redaktion: Danke für das Interview!

Hier können Sie Unterstützungserklärungen anfordern:

Michael Pock 0676/87033782 oder per mail:  m.pock@liberale.at

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