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Griechenland und Österreich: Milliarden Steuern verspekuliert

Bereits vor zwei Jahren echauffierte sich ein griechischer Freund: die dortige staatliche Pensionskassa hätte Steuergelder verspekuliert . Hunderte Millionen seien verloren gegangen, der griechische Staat am Rande des Ruins. Was damals noch weit weg war, hat uns mittlerweile eingeholt. Die griechische Politik hat in vielen Punkten schwer versagt.

Österreichische Fehlspekulationen

Auch hierzulande wurde mittlerweile bekannt, dass Steuergeld in schwindelerregender Höhe für Spekulationen eingesetzt und in den Sand gesetzt wurde. Die Parallelität des Verhaltens und die Anzahl der Fälle läßt darauf schließen, dass die Spekulation mit Steuergeld in manch staatlichen Köpfen als völliger Normalzustand betrachtet wird:

Darf der Staat mit Steuergeld spekulieren?

Natürlich kann man mit hochspekulativen Geschäften mit einem Euro zehn verdienen – doch das sollte man den Privaten überlassen.

Aus Sicht des Staates auf Kosten der Steuerzahler zu spekulieren und das Risiko auszulagern, mag zwar für Einzelne ein nettes Spiel sein, aber bei Total- und Teilverlusten nicht einsehbar. Daher sollten staatliche Stellen und Unternehmen sich dazu verpflichten, Steuergeld ausschliesslich konservativ anzulegen. Besser noch wäre, der Nationalrat würde die Verantwortlichen über ein Gesetz mit klaren Regeln dazu verpflichten.

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Schweinderl